Prüftool für die Kapazitätskette

Ermitteln Sie anhand der gewünschten Durchsatzleistung, des Feuchtegehalts des Rohstoffs und der Sackgröße, welche Prozessstufe eine Biomasse-Pelletproduktionsanlage ausbremsen könnte. Dies ist eine erste Plausibilitätsprüfung und keine endgültige technische Zeichnung.

Anlagendaten

Prüfergebnis

Prozessstufe der Pelletpresse TCZL700 Durchsatzbereich von 2–2,5 t/h
Prüfung des Trockners TCSG40 Wasserentzug von etwa 2800 kg/h
Prozessstufe der Pelletkühlung SKLN4 Durchsatzbereich des Pelletkühlers von 3–4 t/h
Belastung der Absackanlage 40 Säcke/h Innerhalb des Grenzwerts der BZ80 von 200–300 Säcken/h
Die Trocknung ist wahrscheinlich der erste Engpass. Senden Sie die Daten zum Feuchtegehalt des Rohstoffs, bevor Sie ein Angebot anfordern. Angebot für eine Pelletieranlage anfordern
Hinweise aus der Praxis

Beim Feuchtegehalt lauert die erste Falle. Feuchte Hackschnitzel erhöhen den erforderlichen Wasserentzug, bevor die Matrize sinnvoll arbeiten kann. Feines Sägemehl muss dennoch auf seine Siebfähigkeit geprüft werden. Bei Rundholz stellt sich zuerst die Frage nach der Zerkleinerung mit einem Hacker. Stroh kann ein Faserverhalten aufweisen, das die Beschickung verlangsamt. Bei EFB muss die Vermahlung häufig genauer geprüft werden. Die Auswahl des Trockners sollte geprüft werden, bevor die Motorleistung besprochen wird. Die Auslegung des Pelletkühlers gewährleistet nach der Matrize die Stabilität der Pellets. Die Geschwindigkeit der Absackung kann am Ende der Anlage unbemerkt zum begrenzenden Faktor werden. Die Stromversorgung ist nur ein Aspekt der Anlageneignung. Die Wärmequelle beeinflusst die Auslegung des Trockners. Die Staubführung wirkt sich auf die Gebäudeplanung aus. Der Materialfluss im Lager spielt eine Rolle, sobald die Säcke die Waage verlassen. Ersatzmatrizen sollten vor dem Versand besprochen werden. Ausreichende Wartungszugänge rund um die Maschinen sparen später Zeit. Die genaue Durchsatzleistung muss weiterhin von der technischen Abteilung von TCPEL geprüft werden.